67. Berlinale: Der Wettbewerb endet

17.02.2017, 08:05

Berlin (dpa) - Bei der Berlinale werden einen Tag vor der Verleihung der Trophäen die letzten beiden Filme in der Wettbewerbskonkurrenz gezeigt. Hugh Jackman will am Freitag zu einer Weltpremiere kommen.

Abends wird außerdem der schwul-lesbische Filmpreis des Berliner Festivals verliehen: der Teddy.

IM WETTBEWERB: Der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer stellt das Liebesdrama «Ana, mon amour» vor. Die Berlinale verspricht «Szenen einer komplizierten Ehe, mit zahlreichen Verbindungslinien in verdrängte, tabuisierte Untiefen der rumänischen Gesellschaft». Netzer gewann 2013 mit «Mutter & Sohn» den Goldenen Bären.

Als zweiter Bären-Anwärter startet der chinesische Animationsfilm «Einen schönen Tag noch» (Regie: Liu Jian). Eine schwarze Komödie, «deren abgründiger und lakonischer Humor wie ein Vergrößerungsglas für Lebensgefühle und gesellschaftliche Zustände wirkt», heißt es.

WOLVERINE: Außer Konkurrenz, aber mit rotem Teppich feiert «Logan - The Wolverine» mit dem australischen Schauspieler Hugh Jackman seine Weltpremiere. Es ist der dritte Teil der Comicverfilmung. Sie zeigt einen müden Superhelden, der noch einmal vor eine besondere Aufgabe gestellt wird. Der Film kommt im März ins Kino.

TEDDY Award: Dieses Jahr zieht die Gala zum schwul-lesbischen Filmpreis ins Haus der Berliner Festspiele. Die deutsche Regisseurin, Produzentin und Autorin Monika Treut wird mit einem Special Award gewürdigt. Außerdem gibt es Preise für Berlinale-Werke in den Kategorien bester Spielfilm, bester Dokumentarfilm/Essayfilm und bester Kurzfilm.