Sommer-Trend 2018: Waldbaden

Dieser neue Trend ist extrem gesund.

Professor Iwao Uehara schickt seine Patienten in den Wald. Der Forstwissenschaftler von der Universität Tokio lässt Menschen mit Burn-out zum Beispiel gefällte Bäume schleppen und nur das essen und trinken, was der Wald so hergibt. Was in Japan seit den 80er Jahren eine anerkannte Heilmethode ist, wird mittlerweile in abgeschwächter Form auch in Europa praktiziert: Shinrin Yoku, zu Deutsch: baden in der Waldatmosphäre. Oder einfach Waldbaden. Hierzulande geht es dabei mehr um eine entschleunigende Freizeiterholung. Das Walderlebnis soll als Form des Wellness-Urlaubs die Batterien wieder aufladen.

München hat einige wirklich schöne Waldgebiete, in denen man die Seele baumeln lassen kann. Hier die Top 3:

 

Aubinger Lohe

Die Aubinger Lohe ist ein Waldgebiet auf einem Hügel am westlichen Rand von München. Seit der Aufforstung mit Fichten handelt es sich jedoch nicht mehr um eine Lohe im Sinne einer Landschaftsbeschreibung.

Die Aubinger Lohe wird im Norden vom Stadtteil Lochhausen, im Südosten vom Stadtteil Aubing und ansonsten von Wiesen und Feldern umgeben.

 

Allacher Forst - Allacher Lohe

Früher gab es im Münchner Norden einen ausgedehnten Waldgürtel. Der Allacher Forst, der auch Allacher Lohe genannt wird, ist mit 150ha ein Restbestand. Es handelt sich bei diesem Wald um einen lichten Mischwald, der auch „Lohwald“ genannt wird, in dem es zahlreiche Waldbodenpflanzen gibt. Viele heimische Pflanzen- und Tierarten finden hier einen Lebensraum. Der Allacher Forst ist für Münchner durch seine Lage ein idealer Ort für Spaziergänge und kleine Ausflüge.

 

Perlacher Forst

Der Perlacher Forst ist ein 13,36 km² großes gemeindefreies Waldgebiet im Südosten von München. Die Waldflächen bestehen zum Teil noch aus einschichtigen Fichten-Monokulturen. 4% der Bäume sind älter als 120 Jahre.