Die 10 besten Sportarten im Winter 

Hier findest du die 10 besten Sportarten im Winter in München und Umgebung.

Beinahe hätten wir dieses jahr den "richtigen" Winter verpasst. Doch jetzt hat er uns doch einen Besuch abgestattet. Was man bei dieser Wetterlage sportlich alles in München Unternehmen kann, findet ihr hier:

1. Langlaufen im Westpark

 

 

Ist Langlaufen nicht nur etwas für Senioren? - Quatsch. Dieser Sport macht in jedem Alter überraschend viel Spaß. das beste daran ist, dass man zum Langlaufen nicht weit aufs Land rausfahren muss, sondern viele schöne Loipen in der Stadt nutzen kann.  Der Klassiker ist die 4,5km lange Strecke im Westpark. Im Westteil umrundet sie den Westsee, vorbei am japanischen Garten, der Seebühne und dem Rosengarten und im Osten wartet ein kleiner Anstieg und die Umrundung des Mollsees. Um sich nach dem auspowern ein bisschen zu entspannen, ist das Wirtshaus am Rosengarten genau die Richtige Stelle.

2. Eislaufen am Kleinhesseloher See

 

 

Damit der Kleinhesseloher See im Englischen Garten zufriert, muss es schon eine ganze Weile ziemlich kalt sein. Wenn es dann aber endlich mal wieder so weit ist, kann man gar nicht so schnell schauen und auf dem See tummeln sich unzählige Eisläufer. Achtet aber bitte immer auf Warnschilder, denn vor allem bei Temperaturschwankungen herrscht immer wieder Einsturzgefahr. Die Eisdicke der städtischen Gewässer wird aber regelmäßig von offizieller Seite überprüft.

3. Rodeln im Luitpoldpark 

 

 

An Rodelhügeln mangelt es uns in München nicht. Olympiaberg, Bavaria, Monopteros oder die Maximiliansanlagen an der Isar. Kennen wir alle, also wie wär's mal mit Abwechslung und einem Abstecher in den Luitpoldpark? Der Rodelhügel hier ist im Vergleich steiler und man ist schneller unterwegs als an den anderen Rodelspots. Außerdem zeigt der Hang Richtung Norden, weshalb sich Schnee und Eis hier besonders lange halten. Da hat man sogar nur mit Plastiktüte unter dem Po, jede Menge Spaß.

 

4. Eisstockschießen am Nymphenburger Kanal

 

Ein Klassiker: Eisstockschießen auf dem Nymphenburger Kanal. Ein kleiner Tipp am Rande: Zieht euch wirklich warm an und legt euch am besten noch gefütterte Sohlen in eure Schuhe, denn man kriegt verdammt schnell kalte Füße, wenn man auf einem zugefrorenen Kanal steht. Vor Ort könnt ihr euch sowohl mit Eisstöcken als auch Glühwein eindecken. Am Wochenende kann es schon mal sein, dass ihr ein bisschen auf eine freie Bahn warten müsst, aber dafür könnt ihr dann bis spätabends und bei Flutlicht spielen.

5. Schneeballschlacht im Englischen Garten

 

 

Bei Schneeballschlachten kommen bei fast jedem direkt Kindheitserinnerungen hoch. Schnappt euch am besten ein paar Freunde und egal, wie kalt es draußen ist, das ist vor lauter Aufregung beim Schneeballwerfen schnell vergessen. Wenn man dann erschöpft die weiße Friedensfahne schwenkt, wärmt man sich je nach Lage des Schlachtfelds einfach beim Fräulein Grüneis vorm Ofen oder in den wohlig warmen Liftkabinen im Milchhäusl.

6. Ski fahren auf dem Olympiaberg

 

Kein Lift, keine Pistenmarkierung. Einfach nur ein Berg und auch nicht unbedingt die erste Wahl, wenn man an einen Skiausflug denkt. Aber prinzipiell hat der Olympiaberg das Potential, wurden hier doch im Jahr 2011 und 2013 tatsächlich offizielle FIS-Slalom-Rennen ausgetragen. In den Jahren danach klappte das zwar nicht mehr wie geplant, aber für ein bisschen Skispaß zwischendurch braucht's ja keine Weltcup-Bedingungen.

7. Eisschwimmen in der Isar

 

Im Sommer zögern wir nicht lange und kühlen uns gerne mal in der Isar ab, kein Problem. Im Winter kommt aber kaum einer auf die Idee, in den nur wenige Grad kalten Fluss zu hüpfen. Ein Erlebnis ist es aber auf jeden Fall. Wer sich traut, sollte aber auf einige Punkte achten. Am besten sucht man sich eine Stelle mit schwacher Strömung. Die findet man zum Beispiel im Isarwerkkanal, der im Süden der Stadt parallel zur Isar verläuft. An der Grünwalder Brücke gibt es sogar einen Zugang mit Treppe. Vor dem Sprung ins kalte Nass am besten mit einem kleinen Lauf gut aufwärmen, nicht zu lange im Wasser bleiben und danach schnell wieder warm einpacken. Wer mag, lässt dabei die ganze Zeit seine Mütze auf, denn über den Kopf geht die meiste Körperwärme verloren.

8. Schneemann bauen vor der alten Pinakothek

 

Auf der Wiese zwischen der HFF und der Alten Pinakothek ist vor allem nachmittags  Sonne und auch der Schnee hält sich hier überraschend lang. Umgeben von so viel Kunst und Kultur, wird man außerdem vielleicht zu etwas mehr als "nur" einem Schneemann inspiriert. Nach dem Bau der Schneeskulptur wartet die Barer Straße und der Rest der Maxvorstadt mit 1000 kulinarischen Möglichkeiten zum Aufwärmen.

9. Eisdisco im Olympia-Eissportzentrum

 

Die Eisdisco ist für alle Retro-Lover und Eiskunstläufer ein echtes Highlight. Mit Musik und Light-Show erinnert es an Rollschuh-Disco der vergangenen Jahrzehnte. Vorallem Samstagabends wird Musik von "Best of 50´s to 90´s" gespielt.

 

10. Keiner Menschenseele im Perlacher Forst begegnen

 

Auch spazieren gehen gilt als Sport! Wenn man dann langsam genug hat von den immer gleichen Isarwegen oder Streifzügen durch den Englischen Garten, sollte man sich in den Süden der Stadt begeben. Hier kann man auf über 13 Quadratkilometern richtig lange und ruhige Spaziergänge machen, bei denen es sein kann, dass du einfach keiner Menschenseele begegnest.