Mehr Geld ohne Verzicht: 8 clevere Tricks

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Geld zu sparen bedeutet eigentlich immer, auf etwas zu verzichten – und das tut niemand gerne. Doch es gibt einige Möglichkeiten, mehr Geld zu behalten, ohne dafür Abstriche zu machen. Der Beitrag stellt 7 clevere Tricks vor, die mehr Geld in die Haushaltskasse spülen.

 

Einnahmequellen feststellen

Der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Geld liegt darin, die eigenen Geldquellen festzustellen. Dies sind in der Regel Lohn, Gehalt oder Rente. Hinzu kommen weitere Einnahmen z. B. aus einer Nebentätigkeit, aus Kapitalerträgen oder aus Mieten, um nur einige zu nennen.

 

Zusätzliche Einnahmequellen kreieren

Mehr Geld ohne Verzicht lässt sich auf zweierlei Wegen erreichen. Die eine Seite ist, Kosten zu sparen. Die andere Seite ist, die Einnahmequellen zu vergrößern. Um zu mehr Geld zu kommen, lässt sich ohne großen Aufwand der eigene Besitz zu Geld machen. Hierzu eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten.

 

Trick 1: Auto verkaufen und zurück leasen

Um kurzfristig an Geld zu kommen, lässt sich das eigene Auto verkaufen. Um auf nichts zu verzichten, es also trotzdem weiter nutzen zu können, ist das Cash & Drive Konzept ideal, das von Pfando angeboten wird. Der Ablauf ist wie folgt:

Interessenten setzen sich telefonisch oder online über die Website mit dem Anbieter in Verbindung und vereinbaren einen Termin. Sie fahren mit Ihrem Auto in die nächstgelegene Filiale und lassen das Fahrzeug bewerten. Kunden erhalten schnell Bargeld für ihr Auto und leasen es gegen eine monatliche Miete zurück. Der Vorteil ist dabei, dass das Geld praktisch sofort fließt, ohne, dass eine Schufa-Abfrage notwendig ist und das Auto kann weiter genutzt werden. Eine lohnenswerte Kredit-Alternative.  

Trick 2: Anhänger, Wohnwagen oder Wohnmobil vermieten

Wer über Fahrzeuge oder Anhänger verfügt, die nicht täglich im Gebrauch sind, kann auch diese zu Geld machen. Ob Anhänger, Wohnwagen oder Wohnmobil, all diese Dinge lassen sich vermieten. So bringen sie Geld, wenn sie selbst nicht in Benutzung sind. Bitte an den Gewerbeschein denken!

Trick 3: Flächen und Stellplätze vermieten

Auch brachliegende oder wenig genutzte Flächen und Stellplätze lassen sich monetarisieren. Gibt es Flächen auf dem Grundstück, die als Parkplatz dienen können oder Kellerräume, Schuppen oder andere Unterstellmöglichkeiten? So manche Privatperson oder Firma sucht nach Lager- oder Aufbewahrungsflächen zu günstigen Preisen.

Trick 4: Geräte und Werkzeuge vermieten

Hobby-Heimwerker verfügen häufig über eine ansehnliche Batterie von Werkzeugen und Geräten, die andere sich für teures Geld im Baumarkt ausleihen. Diese Werkzeuge und Geräte können die Besitzer selbst an anderer vermieten. Gefragt sind z. B. Häcksler, Rüttelplatten, Bohrhammer, Kreissägen, Flex, Vertikutierer, Aufsitzmäher und anderes mehr. Wichtig zu wissen: Wer regelmäßig seiner Geräte und Werkzeuge vermietet, benötigt einen Gewerbeschein.

Trick 5: Das Hobby nebenberuflich nutzen

Wer ein Hobby verfolgt, kann dies mitunter zu Geld machen. Einige Beispiele sollen der Inspiration dienen:
 

  • Kreative Köpfe können Ihre Produkte auf Etsy anbieten. Etsy ist eine Plattform, auf der Handgefertigtes verkauft wird.

  • Die eigenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse lassen sich in einen Video- oder Onlinekurs oder in ein E-Book umwandeln und auf Plattformen wie digistore24.com verkaufen.

  • Handwerklich geschickte Menschen können ihre Fähigkeiten nebenberuflich anbieten. Ob Reparaturen am Haus oder Pflegearbeiten im Garten, Dienstleistungen wie diese lassen sich zu Geld machen.

Wichtig zu wissen: Die nebenberufliche Tätigkeit muss in der Regel vorab mit dem Hauptarbeitgeber abgeklärt werden. Hierzu enthalten Arbeitsverträge entsprechende Klauseln.

Die größten Kostenpositionen ermitteln

Wo viel Geld ausgegeben wird, lässt sich auch viel sparen. Deshalb ist es unverzichtbar, eine Auflistung aller Kostenpositionen anzufertigen. Der Beitrag „Haushaltsbuch führen: So behältst du deine Ausgaben im Blick gibt hierzu detaillierte Informationen. In jedem Fall gehören auf die Liste alle Posten, die regelmäßig oder unregelmäßig Geld kosten. Dazu gehören etwa diese:

  • Miete und Nebenkosten

  • Kosten für Strom, Heizung und Wasser

  • Versicherungsbeiträge

  • Spritkosten und Versicherungsbeiträge für Pkw

  • Kosten für öffentliche Verkehrsmittel

  • Kosten für Smartphone, Festnetz-Telefon, Streamingdienste

  • digitale und analoge Abos

  • Lebensmittelausgaben

  • Kosten für Kosmetik- und Drogerieartikel

  •  Ausgaben für Urlaub, Hobbys und Freizeitaktivitäten

Manche Banken bieten ihren Kunden ein Online-Haushaltsbuch an, welches direkt mit den Kontobewegungen verknüpft wird. Damit verschaffen sich Kunden relativ unkompliziert einen Überblick über ihre Geldströme. Doch es gibt auch kostenfreie Smartphone-Apps, die denselben Zweck erfüllen. Das Computermagazin Chip hat einige Gratis-Finanz-Apps getestet und spricht konkrete Empfehlungen aus.

Typische Kostenfresser

Zu den größten Kostenpositionen im Haushalt zählen die Bereiche Wohnen und Energie, Mobilität, Ernährung sowie Freizeit, Sport & Hobby. Deshalb ist es ratsam, zuerst in den genannten Bereichen nach Einsparpotenzial zu suchen.

Wohnen und Energie

In diese Kategorie fallen Positionen wie Miete und Nebenkosten, Kosten für Strom und Gas sowie Kosten für Kommunikation, also Handyverträge, Streamingverträge und anderes mehr. Allein in diesem Bereich lassen sich jährlich Hunderte Euro sparen. Eine große Entscheidung, die nicht so ohne Weiteres umsetzbar ist, ist der Wechsel der Wohnung. Eine adäquate Wohnung zu finden, die den eigenen Ansprüchen genügt und günstiger ist als die aktuelle Wohnung, erfordert eine gute Vorbereitung und intensive Recherche. Unabhängig vom Wohnort aber lassen sich die Energie-, Kommunikations- und Versicherungskosten unkompliziert und schnell senken.

Trick 6: Strom- und Gasanbieter wechseln

Viele Haushalte zahlen mehr für Strom und Gas als eigentlich nötig. Mit einer regelmäßigen Überprüfung der Strom- und Gastarife ist schnell geklärt, ob und wie viel Geld sich sparen lässt. Der Beitrag „Stromanbieter wechseln“ gibt hierzu Tipps. Gleiches gilt für den Gasanbieter. Verbraucher sollten diesen regelmäßig auf den Prüfstand stellen und nachrechnen, ob sich ein Wechsel lohnt.

Tipp: Wem der Nachhaltigkeitsaspekt wichtig ist, der kann entsprechend grüne Stromtarife miteinander vergleichen. Auch hier gibt es zunehmend Konkurrenz, weil das Angebot immer größer wird.

Trick 7: Handyverträge regelmäßig prüfen und wechseln

So mancher Handyvertrag ist viel zu teuer. Aus Gewohnheit wird der Vertrag aber weitergeführt und kostet Monat für Monat wertvolles Geld. Wer Geld sparen will, sollte sich die eigenen Kommunikations-Gewohnheiten vor Augen führen und den besten Tarif für das persönliche Nutzungsverhalten finden. Mitunter sind Prepaid-Tarife wesentlich günstiger und lassen sich außerdem sofort ohne Kündigungszeit wechseln. Online gibt es zahlreiche Vergleichs- und Wechselplattformen, die dabei helfen, das passende Angebot zu finden.

Trick 8: Versicherungsbedarf prüfen und aktualisieren

Der Versicherungsbedarf ändert sich im Laufe des Lebens. Junge Singles haben einen anderen Bedarf als Familien oder Senioren. Der Bund der Versicherten bietet hierzu einen kostenfreien Bedarfs-Check an. In diesem Zusammenhang werden die Versicherungsverträge auf ihre Notwendigkeit hin geprüft. Dabei werden die private Situation, die berufliche Situation und die Besitzverhältnisse berücksichtigt. Der Versicherungscheck sollte immer dann durchgeführt werden, wenn sich in den genannten Bereichen Privat, Beruf und Besitz signifikante Änderungen ergeben. Auf diese Weise wird es möglich, permanent den besten Versicherungsschutz zu gewährleisten. Genauso wie bei der Ermittlung der besten Strom- und Gasanbieter hilft eine Vergleichsplattform dabei, das günstigste Angebot zu finden. Auch die Zusammenarbeit mit unabhängigen Versicherungsberatern dient dazu, das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für die notwendigen Versicherungspolicen aufzuspüren.

09.09.2021