Lohnt sich der Verkauf von Silber?

Silber fällt gegenüber von Gold als Wertanlage oft ab. Dabei ist Silber genauso wie Gold eine gute Wertanlage- vorausgesetzt, man weiß, wie das Silber beschaffen und gepflegt werden muss, damit es seinen Wert mit der Zeit steigert. Viele Menschen denken, dass es reicht, wenn sie ihr Silber in der Schublade aufbewahren, aber dem ist nicht so. Wir geben hier einen Überblick wo und wann es sich lohnt, Silber zu verkaufen und wie man sein Silber am besten vor Wertverlust schützt.

Silber als Wertanlage

An und für sich ist Silber fast genauso gut geeignet wie Gold, wenn man es als Wertanlage nutzen möchte. Es gibt sogar Menschen, die Silber fest als Teil ihres Vermögensaufbaus nutzen. Auf jeden Fall lohnt es sich zusätzlich zu anderen Wertanlagen sein persönliches Portfolio noch zusätzlich, um Silber zu ergänzen und es so noch breiter zu streuen. Mit Silber kann man auch Spekulationsgeschäfte tätigen und auf fallende und steigende Kurse bei der Silberwertentwicklung setzen. Der Silberpreis verläuft ähnlich wie der Goldpreis und bleibt nicht statisch. In den letzten Jahren gab es beim Silber immer nur eine Richtung: die Richtung nach oben. Das hat das vernachlässigte Edelmetall mehr und mehr in das Interesse von strategischen Anlegern gerückt. Obwohl es auch bei Silber starke Schwankungen gibt, geht die Wertentwicklung von Silber langfristig betrachtet, immer weiter nach oben.

Silber hat aber gegenüber Gold einen sehr großen Vorteil: Es ist wesentlich günstiger und daher auch für Kleinanleger gut zu erwerben. Man kann mit kleineren Beträgen anfangen und seine Investitionen an seine Lebensbedingungen anpassen. Es lässt sich so ein zuverlässiger Vermögensaufbau mit Silber verfolgen.

Silber gut verkaufen

Heute will kaum jemand den Aufwand betreiben, den frisch poliertes Silberbesteck mit sich bringt, bevor es auf den Tisch kommt, daher greifen die meisten Menschen heute eher zu Edelstahlbestecken, denn diese sind pflegeleichter, verfälschen den Geschmack nicht und sind auch in der Optik einfach zeitgemäßer. Dazu kann man mit ihnen alles essen, vom leckeren Raclette bis hin zu Steak und Fisch. Daher ist der Verkauf des Tafelsilbers eine gute Idee.

Wer sein Tafelsilber oder auch versilberte Bestecke verkaufen will, tut sich oft schwer mit der Recherche, wo dies am besten geht. Grundsätzlich lässt sich Silber in Scheideanstalten verkaufen. Der Verkauf gestaltet sich sehr unkompliziert, man fährt einfach zu der Scheideanstalt, oder man wickelt den Verkauf von Silber auf dem Postweg ab. In der Scheideanstalt angekommen, wird eine Bewertung vorgenommen und dann wird der tagesaktuelle Preis genannt.

Wer Silber gut verkaufen möchte, sollte es schon vorher immer gut gepflegt haben, damit das hell glänzende Edelmetall seine schöne Strahlkraft nicht verliert. Am besten ist es, wenn das Silber vor Oxidation geschützt fest in einer Kiste verwahrt wird und auch nicht oft angefasst wird.

So wird der Silberanteil von versilbertem Besteck bestimmt

Oft wissen wir nicht, wie hoch der tatsächliche Silberanteil in dem Besteck, was wir haben ist, denn es findet sich auch viel versilbertes Besteck im Handel, das nur einen geringen Silberanteil hat. Wer sein Silber aber zu einem guten Preis verkaufen möchte, der sollte eine Ahnung davon haben, wie hoch der tatsächliche Anteil des Silbers in dem Besteck ist.

Das sogenannte Tafel- oder auch „Hotelsilber“ hat einen Anteil von 90, 100 oder sogar 110 g, die im Besteck verarbeitet wurden. Dies ist immer gekennzeichnet auf dem Besteck. Das Silber wurde oft auf den Trägermaterialien, die aus unedlen Metallen bestehen, aufgebracht. Das Problem ist nur, dass die Trägermetalle in der Regel keinen Wert haben. In der Umgangssprache nennt sich diese Form von Besteck, Besteck mit Silberauflage, da meist nur eine recht dünne Schicht Silber auf das Besteck aufgebracht wurde. Auf den ersten Blick unterscheidet sich versilbertes Besteck nicht von Silberbesteck, die Auskunft über die Reinheit erfolgt erst durch die Kennzeichnung der Punzierungen.

Gut zu wissen ist es, dass auch versilbertes Besteck gut verkauft werden kann. Wenn ein Besteck gar keine Kennzeichnung aufweist, kann der tatsächliche Silberanteil von den Fachleuten in der Scheideanstalt ermittelt werden.