Kultur fährt hoch in München

In München gilt derzeit die 12. Bayerische Infektionsschutz-maßnahmenverordnung. Diese hat den Lockdown bis zum 28. März verlängert, doch sind unter Auflagen bereits seit dem 8. März Öffnungen im Kulturbetrieb möglich – abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwertes. Hier eine Übersicht der Möglichkeiten, die sich Kulturliebhaber in der Landeshauptstadt derzeit bieten und wie man sich bestmöglich schützen kann beim Besuch.

 

Auf Schutz achten
Abstand halten ist natürlich auch bei einem Museumsbesuch oder in einer Galerie oberste Regel. Doch ohnehin sind die Besucherzahlen streng limitiert und die Kultureinrichtungen werden deutlich leerer sein als unter normalen Umständen. Darüber hinaus ist Hände desinfizieren und waschen sinnvoll – auch wenn man Exponate normalerweise nicht berühren darf. Eine medizinische Maske muss während des gesamten Rundganges getragen werden. Besonders gut vor Aerosolen schützen FFP2-Masken. Hier greift man am besten zu einem Qualitätsprodukt wie die Gesichtsmasken von Virshields zurück. Diese werden in der EU nach einem deutschen Design hergestellt und bieten einen Filterschutz von über 94 Prozent. Die Virshields FFP2 Maske ist 3D-geformt und besteht aus 5 Lagen Vliesstoff. Für einen guten und angenehmen Sitz sorgen die doppelten Nasenbügel aus Draht und die elastischen Ohrschlaufen.

 

Das Ägyptische Museum
Unter den ersten Häusern, die bereits am 9. März ihre Tore öffneten, ist das Ägyptische Museum München. In thematisch gegliederten Räumen können sich Gäste auf eine Entdeckungsreise durch die Kultur und Kunst des Alten Ägypten und des Antiken Sudans begeben. Die Objekte stammen aus fünf Jahrtausenden und umfassen unter anderem Skulpturen, Porträtköpfe und Reliefs. Über Medienstationen und einen MedienGuide können Interessierte Details und Hintergrundwissen zu den Objekten abrufen.

 

Die Villa Stuck
Auch das ehemalige Wohnhaus des Münchner Künstlers Franz von Stuck empfängt Besucher. In der imposanten Villa können die historischen Atelier- und Wohnräume sowie die Werke Stucks wie Skulpturen und Gemälde besichtigt werden. Darüber hinaus werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt – ab 23. März werden unter dem Namen "Collecting Histories" Neuerwerbungen und Schenkungen des Museums präsentiert. Das beliebte Café in der Villa Stuck muss leider vorübergehend noch geschlossen bleiben.

 

Die Pinakotheken
Seit dem 16. März heißen die Alte Pinakothek und die Pinakothek der Moderne Kunstfreunde wieder willkommen. In den Ausstellungshäusern begeistern Gemälde von Weltrang die Besucher. Während in der Alten Pinakothek Werke von großen Namen wie Leonardo da Vinci, Raffael, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens und Rembrandt hängen, erwarten Gäste in der Pinakothek der Moderne Werke von Größen wie Paul Klee, Pablo Picasso, Joseph Beuys und Salvador Dalí. Besucher mit Zeitfensterticket können in beiden Museen auch im Museumsshop Bücher rund um Kunst erwerben.

 

Museum fünf Kontinente
Seit 10. März lädt das Museum fünf Kontinente wieder zu Streifzügen durch die weltweite Ethnologie ein. Der Orient, Ozeanien oder die Indigenen Nordamerikas sind nur einige der spannenden Sammlungsschwerpunkte. Die Objekte umfassen Dinge des alltäglichen Lebens, aber auch rituelle Objekte sowie Kunstwerke aus vergangenen Epochen bis in die Neuzeit.

 

Fazit

Die Museen tun viel für den Schutz der Gäste. Bei Beachtung aller Vorschriften und unter Einhaltung der Maßnahmen steht einem Besuch dort nichts im Wege.