Den Handytarif wechseln und dabei sparen - das gibt es dabei alles zu beachten

Die Gründe für einen Wechsel des Handytarifs sind vielfältig. Häufig reichen die Leistungspakete für die man sich einst entschieden hatte nicht mehr aus und mehr mobile Daten oder mehr Freiminuten werden notwendig. Auch der Wunsch nach einem günstigeren Preis zu ähnlichen Konditionen oder ein schlechtes Netz in der Wohnumgebung veranlassen jede Menge Menschen dazu, sich intensiv mit einem Tarifwechsel auseinanderzusetzen.

Was sich einfach anhört, ist es jedoch nicht unbedingt: Die Anzahl der unterschiedlichen Mobilfunkanbieter auf dem Markt ist riesig - neben bekannten namhaften Anbietern überzeugen immer mehr sogenannter Discountmobilfunkanbieter mit besonders günstigen Preisen zu vergleichbaren Konditionen. Doch was gibt es bei einem Tarifwechsel alles zu beachten? 

Verträge, die länger als zwei Jahre laufen, sollten immer genau betrachtet werden 

 
 Grundsätzlich sollte ein Tarifwechsel immer dann in Betracht gezogen werden, wenn ein Vertrag länger als zwei Jahre besteht. Im Laufe der Zeit werden Handytarife nämlich tendenziell günstiger, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, mehr Leistungen zum gleichen Preis oder für sogar noch weniger Geld zu erhalten. Wer nicht mehr bezahlen will, als eigentlich notwendig ist, sollte sich also spätestens immer dann nach neuen Angeboten umschauen, wenn die Mindestvertragslaufzeit erreicht ist.

Hierbei sollte das Angebot des eigenen Anbieters angeschaut, allerdings auch die Angebote anderer Anbieter in Betracht gezogen werden. Wer seine alte Handynummer mitnehmen will, kann das in der Regel auch problemlos bei einem Wechsel des Anbieters machen - eine Rufnummernmitnahme ist unabhängig davon, ob ein Prepaid- oder Laufzeitvertrag vorhanden ist und lässt sich bereits während der Bestellung beantragen. Auf diese Weise ist es nicht mehr notwendig, Freunde, Geschäftskontakte und die Familie über den Wechsel der Rufnummer zu informieren. 

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sollten unbedingt beachtet werden 

 
 Wichtig ist, die Vertragslaufzeit des bestehenden Vertrags nicht zu ignorieren. Wer einen neuen Vertrag abschließt, während der alte noch nicht gekündigt beziehungsweise ausgelaufen ist, zahlt unter Umständen doppelt. Während viele Verträge eine Laufzeit von 24 Monaten haben, kann sich diese Laufzeit je nach Anbieter jedoch auch voneinander unterscheiden. Wer einen Vertragswechsel in Betracht zieht, sollte also einen genauen Blick in seine Unterlagen werfen und auch die Kündigungsfrist berücksichtigen.

Wird diese nicht eingehalten, verlängern sich die meisten Mobilfunkverträge um zwölf Monate - ärgerlich, wenn in dieser Zeit eigentlich jede Menge Geld eingespart werden könnte. Im Normalfall reicht es aus, eine solche Kündigung per E-Mail zu verschicken. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Kündigung auch per Einschreiben versenden. Die Bitte um eine schriftliche Kenntnisnahme beziehungsweise eine Bestätigung des Anbieters sorgt für zusätzliche Klarheit.  

Viele Verträge lassen sich nun monatlich kündigen 

 
 Um in Zukunft möglichst flexibel zu bleiben, lohnt es sich, gezielt nach Anbietern zu schauen, bei denen eine monatliche Kündigung des Tarifvertrags möglich ist. Immer mehr Anbieter bieten ihre Kunden die Option, auf diese Weise möglichst schnell auf neueste Marktentwicklungen reagieren und auf diese Weise jederzeit einen Tarifwechsel vollziehen zu können.

Wer bisher schon öfter den Wunsch hatte, schneller seinen Handytarifanbieter wechseln zu können oder wer sich einfach unsicher ist, welches Leistungspaket am besten zu ihm passt, der ist mit einem Anbieter, bei dem eine monatliche Kündigung möglich ist, wahrscheinlich am besten bedient.