Klassische Gesellschaftsspiele wiederentdecken

In Deutschland sind Brett- und Gesellschaftsspiele besonders beliebt. Jedes Jahr gibt es neue, aufwendig gestaltete Spiele, die für viel Spaß mit Familie und Freunden sorgen. Doch diese Spiele sind häufig teuer und kommen mit neuen Regeln oder Strategien, die nicht selten lange Erklärungen voraussetzen.

In den meisten Fällen sind zusätzlich noch große Spielfelder, viele kleine Figuren oder zahlreichen Karten nötig. Aber es geht auch anders – wie es viele uralte Karten- und Gesellschaftsspiele beweisen. Diese haben ihre Zeitlosigkeit über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte bewiesen und sind es deshalb selbst heute noch wert, gespielt zu werden.

 

Rückkehr zu traditionellen Spielen

Lange Zeit hatten Gesellschaftsspiele den Ruf uncool oder altbacken zu sein. Häufig wurden sie kurzerhand zu Trinkspielen umfunktioniert, um etwas mehr Spannung in die Sache zu bringen. Vor allem klassische Karten- und Würfelspiele erfreuten sich dafür großer Beliebtheit, denn sie erfordern keine langen Spielanleitungen und können problemlos in der Tasche überall hin mitgenommen werden.

Doch mittlerweile liegt das Spielen wieder voll im Trend – auch ohne alkoholische Begleiter. Sei es zu zweit als Paar, an einem Winterabend mit der ganzen Familie oder mit Freunden nach dem Grillen: Gesellschaftsspiele erleben derzeit ein echtes Revival, nicht zuletzt in den jüngeren Generationen.

Dabei stehen traditionelle Spiele nach wie vor hoch im Kurs. Schließlich bringen diese gegenüber den modernen Erfindungen so manchen Vorteil mit sich. Die Klassiker unter den Gesellschaftsspielen basieren größtenteils auf simplen Regeln, welche aber dennoch große taktische Vielfalt ermöglichen. Sie können also wieder und wieder gespielt werden, ohne langweilig zu werden. Zudem überzeugen sie auch bei der Ausstattung durch Einfachheit. Mehr als ein Spielbrett mit wenigen Figuren oder einen Kartensatz beziehungsweise Würfelbecher erfordern sie nämlich im Regelfall nicht.

Diese Simplizität der traditionellen Gesellschaftsspiele lässt sich mit einem Blick auf ihre Geschichte schnell erklären. Schließlich standen den Menschen vor tausenden von Jahren nur wenige Dinge zur Verfügung, um daraus ein Spiel zu entwickeln. Einst wurden die „Spielbretter“ sogar einfach in den Sand oder auf Holz gezeichnet.

Später kamen zunehmend auch Steine oder weitere alltägliche und natürliche Materialien zum Einsatz. Schließlich entstanden die ersten Würfel- und Kartenspiele. Übrigens sah so ein Kartendeck damals noch grundlegend anders aus als heute und war vor allem der Oberschicht vorbehalten – und dieser ist längst nicht der einzige spannende Fakt über den Klassiker der Gesellschaftsspiele.

Für echte Zocker ist es also durchaus interessant, sich einmal mit der Geschichte der Spiele auseinanderzusetzen und sich mal wieder den traditionellen Gesellschaftsspielen zu widmen, denn sie werden diese ab sofort mit anderen Augen sehen. Welche aber kommen dafür infrage?

 

Kartenspiele, die jeder einmal probieren sollte

Bild: Michael Tieck © Adobe Stock (#17381634)

Um bei den Kartenspielen zu bleiben, gibt es aufgrund ihrer langen Tradition natürlich jede Menge an Klassikern, welche sich für diese Liste eignen. Viele davon genießen bis heute große Beliebtheit und Bekanntheit, andere sind in den vergangenen Jahren beinahe in Vergessenheit geraten. Eine perfekte Gelegenheit also, um sie wiederzubeleben:

 

- Bridge:

Die Wurzeln des Bridge reichen zurück in das England des 16. Jahrhunderts. Allerdings hat sich die heutige Variante erst ab den 1930er Jahren weltweit durchgesetzt. Die Regeln sind denkbar einfach, zumindest in der Variante für Anfänger. Alles, was es dafür braucht, sind vier Spieler, ein Kartendeck mit 52 Karten sowie einen Punktezettel und einen Stift.

Immer zwei der Spieler bilden ein Team, sodass beim Bridge zwei Paare gegeneinander antreten. Diese bestehen jeweils aus einem „Alleinspieler“, welcher die Hand spielt sowie die Trumpffarbe ansagt, und einem „Dummy“, dessen Karten offen auf dem Tisch liegen. Das Spiel selbst findet in zwei Phasen statt: der Reizung und dem Kartenspiel.

Kurz gesagt, muss zuerst jeder Spieler eine minimale Anzahl von Stichen ansagen – und diese anschließend natürlich versuchen zu erreichen. Mit der Zeit werden die Bridge-Partien immer komplizierter und bringen so manchen Spieler zur Verzweiflung. Doch genau diese Herausforderung ist es, welche den Klassiker auch nach Jahrhunderten noch so spannend und reizvoll macht.

 

- Rommé:

Das Kartenspiel Rommé wird gerne auch Rommee oder Rummy genannt und ist mittlerweile als Brettspielversion deutlich bekannter. Dennoch spielen nach wie vor viele Menschen die traditionelle Variante mit den Karten. Allerdings gibt es hierbei viele verschiedene Variationen, welche sich in unterschiedlichen Ländern durchgesetzt haben.

Auch die Rommé-Regeln sind komplex, jedoch mit etwas Übung problemlos zu meistern. Ziel ist, die eigenen Karten vollständig auszulegen und dabei die meisten Punkte zu erzielen. Das Auslegen ist in bestimmten Kombinationen möglich, welche wiederum über die jeweilige Punktzahl entscheiden. Gerne wird das Kartenspiel in mehreren Runden gespielt und kann somit einen gesamten Abend mit jeder Menge Spaß füllen.

 

- Canasta:

Ebenso bekannt ist ein weiterer Vertreter der Rommé-Familie, und zwar Canasta. Das Kartenspiel für vier Personen wird ähnlich wie Bridge in zwei Teams gespielt. Allerdings gibt es auch Varianten für mehr oder weniger Spieler sowie eine ungleiche Personenanzahl. Somit ist Canasta quasi für jede Gelegenheit und jede Konstellation eine perfekte Wahl.

Entwickelt wurde Canasta vermutlich als Mischung aus Bridge und Rommé in Montevideo, bevor es sich um 1940 über ganz Südamerika und anschließend

international ausbreitete. Seit den 1950er Jahren war Canasta schließlich auch hierzulande mit Bridge das am häufigsten gespielte Kartenspiel.

Das Besondere: Bei Canasta kommen zwei Kartendecks zum Einsatz, also insgesamt 108 Karten, wobei vier Joker mit von der Partie sind. Ziel des Spiels ist es, schnellstmöglich 5.000 Punkte zu erreichen. Am meisten Punkte werden durch das namensgebende Canasta generiert, das aus sieben gleichrangigen Karten besteht. Wer das Prinzip einmal verstanden hat, wird gewiss selbst zum neuen Fan des alten Klassikers.

 

- Poker:

Bild: Proxima Studio © Adobe Stock (#309630999)

Poker gehört zu den bekanntesten Kartenspielen überhaupt. Spieler jeden Alters halten nach wie vor gerne Pokerabende ab oder verbinden ihre Leidenschaft mit einem Besuch im Casino – beispielsweise als besonderes Highlight auf einem Junggesellenabschied. Entstanden sind die Vorläufer des Pokerspiels bereits vor mehr als 400 Jahren.

Ein Vorläufer war zum Beispiel das deutsche Spiel namens „Pochen“. Beim Pokern geht es bekanntlich vor allem um die Täuschung der Mitspieler mit dem „Pokerface“. Zwar ist auch stets ein bisschen Glück mit von der Partie, doch wer seine Strategie perfektioniert hat, kann sich durchaus verbessern.

Es ist daher umstritten, ob es sich um ein Glücks- oder Strategiespiel handelt. Übrigens gibt es einige wenige Personen, die durch das Pokern ihren Lebensunterhalt verdienen, sei es im persönlichen Spiel oder online.

 

- Schafkopf:

Schafkopf ist das Traditionsspiel aus Bayern, aber mittlerweile auch überregional bekannt und beliebt. Es gilt sogar als Kulturgut und es gibt einen eigenen Verein, welcher das Regelwerk vorgibt. Dennoch existieren zahlreiche Abwandlungen, welche je nach Region und persönlichem Geschmack gespielt werden. Das Grundprinzip bleibt jedoch stets dasselbe: Es geht darum, möglichst viele Stiche zu machen, also die meisten Augen zu sammeln und Trümpfe zu gewinnen.

Dafür muss jeder Spieler wissen, welcher Wert den einzelnen Karten beigemessen wird. Die am häufigsten gespielte Variante ist das sogenannte „Sauspiel“. Das macht bereits deutlich, dass sich rund um das Schafkopfen ein ganz eigener Wortschatz gebildet hat. Schon deshalb sorgt das Kartenspiel stets für gute Unterhaltung.

 

- Skat:

Während das Schafkopfen trotz seiner langen Tradition eher als Freizeitbeschäftigung angesehen wird, ist das beim Skat anders. Das Kartenspiel gilt heutzutage sogar als Sport und wird vor allem bei Männern im Zuge regelmäßiger Skat-Abende gerne gespielt. Das Spiel selbst ähnelt dem Schafkopf, denn es geht ebenfalls darum, möglichst viele Stiche zu machen.

Es läuft dabei in zwei Phasen ab, dem Reizen und dem Stich-Spiel. Dass Skat als Sport angesehen wird, lieg wohl auch an den komplizierten Regeln, welche erst einmal verstanden und anschließend „trainiert“ werden müssen. Denn hier macht Übung ebenso den Meister wie bei vielen körperlichen Sportarten. Sich an diese Herausforderung heranzuwagen, lohnt sich aber in jedem Fall – nach einer Eingewöhnungsphase verspricht das viel Spielspaß!

 

- Solitär:

Das Kartenspiel Solitär genießt vor allem in der digitalen Version große Bekanntheit, denn viele Menschen „zocken“ es bevorzugt auf dem Rechner oder Smartphone, wenn sie eine Beschäftigung zwischendurch suchen. International wird Solitär auch „Patience“ genannt und das Besondere an dem Kartenspiel ist, dass es von nur einer Person gespielt wird.

Geduld braucht man also tatsächlich, um Solitär zu spielen, denn die Karten müssen in einer gewissen Reihenfolge sortiert werden und dabei spielt der Zufall des Kartenstapels eine Rolle. Vorausschauendes Denken ist dafür ebenso wichtig wie jede Menge Konzentration. Einige Spielerinnen und Spieler betreiben Solitär schon beinahe als eine Art der Meditation. Das klingt zwar anstrengend, macht mit etwas Übung aber vor allem viel Freude und kann tatsächlich zur Entspannung beitragen.

 

Traditionelle Brett- und Figurenspiele

Natürlich sind es aber längst nicht nur die Kartenspiele, die für lustige Stunden mit Freunden, der Familie oder sogar alleine sorgen können. Stattdessen gibt es auch zahlreiche Brett- und Figurenspiele mit langer Tradition, die bis heute viel sowie gerne gespielt werden:

 

- Ludo:

Auch bekannt als Ludi, ist Ludo ein Brettspiel, welches dem Pachisi ähnelt. Allerdings ist die Version stark vereinfacht und somit perfekt für Kinder geeignet. Die Spieler müssen lediglich würfeln, mit ihrem Spielstein die Anzahl an Spielfeldern gemäß der Pfeilrichtung ziehen und eine gegnerische Figur schlagen, wann immer das möglich ist. Etwas bekannter als das klassische Ludo ist die modernere Version „Mensch ärgere Dich nicht“ und die sorgt bekanntlich für lustige Abende – aber manchmal auch die eine oder andere kleine Streiterei.

Bild: PhotoSG © Adobe Stock (#27798738)

 

- Halma:

Halma ist das sternförmige Brettspiel für sechs Personen, welches in quasi jeder Spielesammlung zu finden ist. Es gibt jedoch auch eine Version auf einem quadratischen Spielfeld, die als „Chinese Checkers“ bekannt ist und als die ursprüngliche Variante gilt. Dennoch stammt Halma nicht aus China, sondern wurde im Jahr 1883 von dem amerikanischen Chirurgen George Howard Monks erfunden.

Das Grundprinzip ist simpel: Ziel des Spiels ist es, die Spielsteine von ihrer Ausgangsposition in das gegenüberliegende „Haus“ zu bringen, wobei gewisse Regeln für die möglichen Züge zu beachten sind. Das kann durchaus kniffelig werden und genau diese Herausforderung ist es, welche Halma nach wie vor zu einem der beliebtesten Klassiker macht.

 

- Mah-Jongg:

Tatsächlich aus China stammt hingegen dieses Gesellschaftsspiel. Mah-Jongg wird mit speziellen Steinen, Ziegeln und Würfeln gespielt, wobei es viele verschiedene Abwandlungen gibt. In der einfachsten Variante geht es darum, möglichst viel „Geld“ zu gewinnen.

Dafür wird pro Zug stets ein Stein gezogen und einer abgelegt – ähnlich wie beim Rommé. Dadurch entstehen verschiedene Kombinationen, die wiederum unterschiedliche Punkte abwerfen – oder eben „Geld“. Das Spiel erscheint kompliziert, doch wer das Prinzip verstanden hat, wird nicht mehr genug davon bekommen. Am besten ist es, sich die Regeln von jemandem erklären zu lassen, der Mah-Jongg bereits kennt.

 

- Dame:

Das strategische Bettspiel namens Dame kann von nur zwei Personen gespielt werden, doch diese liefern sich einen nervenzerreißenden Kampf auf dem Spielbrett mit dem Karomuster. Die einzelnen Karos haben eine von zwei Farben, die sich jeweils abwechseln. Gespielt wird nur auf einer der Farben, sodass quasi ein diagonales Muster entsteht. Jeder Spieler hat dabei zum Ziel, seine Spielsteine an das andere Ende des Spielbretts zu befördern.

Die Schwierigkeit liegt aber im Schlagen, wenn also ein Stein ungeschützt bleibt, kann er vom Gegner aus dem Spiel geworfen werden. Schafft es ein Spielstein ins Ziel, wird er zur Dame. Für ihn gelten fortan gesonderte Regeln. Eigentlich ist das Spielprinzip also ganz simpel, doch der Gegner macht einem den Sieg gewiss nicht einfach. Hier ist also nicht nur Spaß vorprogrammiert, sondern auch echtes Gehirnjogging.

 

- Backgammon (Nardi):

Bild: sebra © Adobe Stock (#135743815)

Backgammon gehört ebenfalls zu den Spieleklassikern, welche heutzutage gerne digital gespielt werden. Schließlich kann es nur von zwei Personen gespielt werden und dabei ist auch ein Computer ein würdiger Gegner.

Mehr Spaß macht Backgammon aber natürlich in der klassischen Variante als Brettspiel. Das Spielbrett weist charakteristische Zacken auf. Die Regeln befolgend, muss jeder Spieler seine Spielsteine aus dem Spielbrett abtragen. Übrigens ist Backgammon auch als „Nardi“ bekannt und eines der ältesten Brettspiele der Welt. Seine Ursprünge werden in der Antike vermutet. Auch die alten Römer waren begeistert davon.

 

- Schach:

Bild: jollier_ © Adobe Stock (#314123907)

Schach gehört bekanntlich zu den kompliziertesten Gesellschaftsspielen und wird, ebenso wie Skat, mittlerweile sogar als eigene Sportart angesehen. Es ist sicherlich nicht für Menschen geeignet, die sich nach simplen Regeln und schnellen Spielrunden sehnen. Doch wer bereit ist, Schach zu lernen, findet damit eine Beschäftigung, die niemals langweilig wird. Denn jede Runde und jeder Gegner sind anders und somit auch jeder Spielverlauf.

Entstanden ist Schach vermutlich in Nordindien, wobei es später das „königliche Spiel“ in Persien war. Bereits im 18. Jahrhundert entstanden schließlich erste Schachvereine in unterschiedlichen Ländern. Mittlerweile werden viele Turniere und sogar Weltmeisterschaften im Schach ausgerichtet und die besten Spieler der Welt üben das Gesellschaftsspiel hauptberuflich aus. Vor allem aber hält Schach den Kopf fit – und macht dabei eine Menge Spaß.

 

- Mühle:

Wer sich für Dame begeistern kann, der spielt in der Regel genauso gerne Mühle. Denn das Spielprinzip ist ähnlich: Zwei Spieler liefern sich einen Kampf um ihre Spielsteine, wobei es nicht nur um das gegenseitige Schlagen geht, sondern auch darum, eine „Mühle“ zu bilden. So wird eine Formation aus drei Steinen genannt, welche auf dem Spielbrett nebeneinander liegen. Das ist kniffeliger, als es auf den ersten Blick klingen mag – macht aber jede Menge Spaß, und zwar wieder und wieder und wieder.

 

- Domino:

Die Domino-Steine kennt wohl jeder, denn sie werden gerne genutzt, um Ketten zu bauen oder neue Weltrekorde aufzustellen. Dadurch wurde sogar der Begriff „Domino-Effekt“ geprägt. Kaum jemand kennt aber die eigentlichen Regeln hinter den kleinen Steinen mit den Würfelpunkten. Dabei handelt es sich um ein tolles Familienspiel, das auch für Kinder hervorragend geeignet ist.

Die Spielsteine werden auf die Spieler aufgeteilt und nun hat jeder zum Ziel, diese schnellstmöglich loszuwerden. Allerdings dürfen nur gleiche Nummern aneinandergelegt werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, neue Pfade zu erstellen. Wer noch nie Domino gespielt hat oder einfach schon seit langer Zeit nicht mehr, findet gewiss im Erwachsenenalter noch beziehungsweise wieder Freude daran!

 

- Kniffel:

Den Abschluss bildet das klassische Würfelspiel namens Kniffel. Hierbei werden die fünf Würfel in einen Becher gegeben. Nun versucht jeder Spieler, mit jeweils drei Würfen gewisse Kombinationen zu erreichen, die auf einem speziellen Spielblock eingetragen werden und unterschiedliche Punktzahlen ergeben. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Punkte sammeln konnte.

Ein „Kniffel“, also fünf gleiche Würfelzahlen, gibt dabei die höchste Punktzahl, ist aber kein Muss zum Gewinnen. Der Klassiker macht in jeder Situation eine Menge Spaß, sei es zuhause, am Strand oder beim Stammtisch. Er kann zudem mit so vielen Personen wie gewünscht gespielt werden. Ebenfalls bekannt ist Kniffel übrigens als Yahtzee oder Yatzy.

 

Mehr als nur Spiele: Stammtisch-Beschäftigung

Klassische Spiele sind übrigens nicht nur für Abende zuhause oder im Casino geeignet, sondern auch perfekt für regelmäßige Treffen unter Freunden oder mit der Familie. Seit jeher entstehen rund um solche Spieleabende also eigene Traditionen, die oft über viele Jahre oder sogar ein ganzes Menschenleben hinweg bewahrt werden.

Kein Wunder, denn es gibt gleich mehrere Gründe, weshalb Gesellschaftsspiele in all den genannten Formen eine perfekte Stammtisch-Beschäftigung darstellen. Einerseits haben sie einen hohen Wiederspielwert, denn aufgrund der strategischen Vielfalt gleicht keine Runde der nächsten und damit kommt die Abwechslung ganz von selbst. Ebenso müssen nicht jedes Mal neue Regeln erklärt werden – jeder kennt das Spiel und so kann es direkt losgehen.

Andererseits sind sie einfach spielbar. Insbesondere die Vielfalt an Spielen, welche beispielsweise mit einem klassischen Kartendeck oder Würfelbecher gespielt werden können, ist sehr groß. Diese sind in quasi jeder Gaststätte zu finden und viele Spielbretter sind mittlerweile in tragbarer Form erhältlich. All das sorgt dafür, dass klassische Gesellschaftsspiele bis heute so beliebt sind – nicht nur bei Stammtischen – und das vermutlich auch in Zukunft bleiben werden!