Der Frühling ist da 

Wintergarten, Terrasse und Co. frühlingsfest machen

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Der Frühling wird von vielen für einen umfassenden Frühjahrsputz genutzt. Der betrifft oftmals nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch den Garten. In ihm gibt es während der Frühlingsmonate bekanntlich viel zu tun. Schließlich ist von März bis Mai Hauptpflanzsaison! Doch schon vor der Pflanzung haben viele Gärten im Frühling erst einmal eine Generalüberholung nötig. Was hier alles auf der To-Do-Liste steht, verrät der nachstehende Beitrag.

 

Den Anfang macht der Wintergarten

Für empfindliche Pflanzen ist der Wintergarten bis zum Frühling die Zuflucht Nummer eins. Doch sobald es wieder wärmer wird, fühlen sich viele Gewächse draußen an der frischen Luft wieder wohler. Aus diesem Grund ist im Frühling erst einmal umrangieren angesagt. Außerdem vertragen zahlreiche Pflanzen die direkte Sonneneinstrahlung am Fenster des Wintergartens ab Frühjahr nur bedingt.

Weil die Sonne wieder kräftiger scheint, erhöht sich das Risiko von Brennschäden. Zudem heizt sich der Wintergarten mit Näherrücken des Sommers immer leichter auf. Ein schöner Sichtschutz an den Fenstern als UV-Schutz und zur Temperaturregulierung ist deshalb genau das Richtige. Hierbei ist es wichtig, auf einen qualitativen Hersteller zu achten. Ergänzend des Angebotes auf www.plissees-riese.de kann es auch eine gute Idee sein, den Wintergarten teilweise als Tropen- oder Palmenhaus zu konzipieren. Schattenspendende Palmen und Dschungelpflanzen mit großen Blättern verhelfen kleineren Pflanzen zu einem natürlichen Lichtschutz. Außerdem kreieren sie im Sommer eine herrliche tropische Atmosphäre zum Relaxen.

 

Weiter geht's zur Terrasse

Im Frühling kann man endlich wieder draußen sitzen und das heimische Grün beim Blühen beobachten. Doch dafür muss man erst einmal den Ausguck auf der Terrasse vorbereiten. Die freiheitsliebenden Pflanzen aus dem Wintergarten sind hier schon mal eine gute Möglichkeit, um das garteneigene Observatorium optisch zu verschönern.

Auch für Grillkönige wird es nun wieder Zeit, den Grill auf der Terrasse zu parken und das erste Barbecue zu planen. Weil es im zeitigen Frühling aber immer noch sehr frisch werden kann, könnte ein Windschutz um den Terrassenthron nicht schlechteste Idee sein. Da gibt es viele schöne Ideen.

● Strohmatten

● Paravents

● Windschutzhecken

● Schutzwände aus Holz, Stein oder Glas

Letztere erfordern etwas mehr Planung, die im Rahmen der Frühlingsvorbereitungen für den Garten perfekt auf die To-Do-Liste passen. Du hast hier die Wahl zwischen Fertigbausätzen verschiedener Hersteller und einer Eigenkonstruktion, die sich gerade bei Steinwällen und Holztrennwänden gut anbietet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Trockenmauer, die Du dann mit ein paar Kletterpflanzen verschönern kannst? Der Windschutz erfüllt so auch gleich eine gärtnerische Funktion und dient als Standort für außergewöhnliche Pflanzkonzepte.

Fernab von Verschönerungsmaßnahmen gibt es auf der Terrasse im Frühling natürlich auch ein paar Schreinerarbeiten und Reparaturen zu erledigen. Vielleicht spielst Du mit dem Gedanken, Dir ein paar Terrassenmöbel selbst zu bauen oder alte Möbelstücke wiederherzurichten. Das tust Du am besten, bevor du die Terrasse mit Pflanzen und Deko ausstattest. Denn für das Handwerken braucht es viel Platz.

Die Zeichen der Zeit - Witterungsschäden im Garten beheben

Erfahrene Gärtner wissen: Gartenarbeit hört selbst im Winter nicht auf. Doch trotz der sorgsamen Hand des Gärtners in der kalten Jahreszeit kann das Winterwetter im Garten so manche unschönen Spuren hinterlassen. Moder und Vergilbungen auf den Gartenmöbeln, abgeplatzte Ecken am Kopfsteinpflaster, rostige Metalloberflächen, kaputte Pflanzkübel. Extreme Minusgrade in Kombination mit nasskalter Witterung haben auf zahlreiche im Garten befindliche Materialien einen schädlichen Einfluss. Im Frühling stehen darum häufig zahlreiche Reparaturmaßnahmen an. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, ein paar Hilfsmittel immer parat zu haben:

Wetterfester Anstrich: Für Gartenstühle, -tische oder auch den Holzzaun an der Grundstücksgrenze. Es gibt wetterfeste Lacke und Anstriche in den unterschiedlichsten Farben und Arten, wobei es ratsam ist, die Haltbarkeit etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Als umweltfreundliches Produkt besonders zu empfehlen ist Leinölfirnis, der bereits seit Jahrhunderten als wetterfester Holzanstrich verwendet und das selbst im Bootsbau. Alternativ gibt es auch umweltfreundliche Lacke. Achte hier am besten auf entsprechende Prüfsiegel wie den Blauen Engel, der ausschließlich für emissions- und schadstoffarme Lacke vergeben wird.

Lackierausrüstung: Neben passenden Pinseln für einen neuen Anstrich ist bei Frühlingsreparaturen im Garten auch die passende Schutzkleidung wichtig. Gerade dann, wenn Du mit Lacken arbeitest, darf zum Beispiel eine Schutzmaske nicht fehlen. Sie schützt vor dem Einatmen giftiger Dämpfe und wird idealer Weise mit einem Overall oder Blaumann gegen Lackflecken auf der guten Kleidung kombiniert. Vor dem Lackieren sollte man außerdem zu behandelnde Holzoberflächen erst einmal reinigen und gründlich abschleifen. Der Lack hält auf sauberen und aufgerauten Oberflächen immer besser als auf zu glattem Holz. Dementsprechend ist eine Schleifmaschine oder Schleifpapier beim neuen Anstrich immer mit von der Partie.

Pflasterwerkzeug: Sei es nun nur eine Steinplatte, die ausgewechselt werden muss, oder ein ganzer Gartenweg, der im Frühling neu angelegt wird - das richtige Pflasterwerkzeug ist hier unerlässlich. Zur Standardausrüstung gehört hier einerseits passendes Hebewerkzeug zum Entfernen und Einsetzen der Steinelemente. Auch eine Pflasterschnur zur passgenauen Ausrichtung des Pflasters darf nicht fehlen. Damit die Pflastersteine später gut sitzen werden sie abschließend meist noch mit einem Gummihammer ordentlich festgeklopft. Man kann sich diese Gerätschaften im Übrigen bei vielen Baumärkten einmalig ausleihen. Das spart Geld und Platz.

Was tun gegen Rost? Mal abgesehen vom Pflanzenrost - eine Pilzerkrankung, die so manchen Gartenpflanzen zu schaffen macht, kann auch Stahlrost im Garten zum Problem werden. Sowohl Beetschilder aus Metall als auch Metallgerüste und Stahlträger (z. B. am Treibhaus oder an Gartendeko) sind keine Seltenheit. Die Rostflecken wirken im Garten nicht nur unansehnlich, sondern beeinträchtigen langfristig auch die Widerstandsfähigkeit des Materials. Zur Rostbekämpfung hast Du dabei verschiedene Möglichkeiten. Zu den wichtigsten Sprays und Lösungen gegen Rost gehören hier Rostumwandler, Rostlöser, Entroster, Sandstrahler, Kontaktsprays, Teflonsprays, Zinksprays und Kriechöle, Welches Mittel das Beste ist, hängt oftmals sehr stark vom Ausmaß des Rostproblems ab. Lass Dich deshalb am besten von einem Experten im Baumarkt beraten.

Frühlingsgarten gestalten, aber wie?

Die Gartenmöbel sind wieder in Schuss gebracht, die Aussichtsplattform auf der Terrasse ist vorbereitet, aber im Garten selbst sieht es irgendwie noch gar nicht frühlingshaft aus. Im Rasen klaffen unansehnlich kahle Stellen, die Beete sind auch noch nicht bestückt und irgendwie hast Du dieses Jahr mal Lust auf ein völlig neues Gartenkonzept. Was du jetzt brauchst, sind erst einmal neue Anreize. In München und Umgebung können Dir hierfür zahlreiche schöne Parks und Grünflächen als Inspirationsquelle dienen. Die Landschaftsgärtner, die dort zugange sind, orientieren sich bei ihren saisonalen Pflanzkonzepten gerne an den neuesten Gartentrends. Vielleicht haben sie sogar ein paar nützliche Tipps parat.

Ein absoluter Trendtipp ist diesbezüglich übrigens der Frühlingsgarten als Wellnessoase. Immer mehr Leute funktionieren ihren Garten im Frühling zum Freilicht-Yoga-Studio um und dekorieren dementsprechend mit fernöstlichen Pflanzideen. Von Bambus und Bonsai über Lotus- und Kirschblüten bis hin zu Buddha Statuen und fernöstlich angehauchten Gartenmöbeln fließen zahlreiche Stilelemente der asiatischen Gartenkunst in das grüne Wellnessprojekt mit ein. Als Gartenbeleuchtung können neben Reispapierlampen auch Teelichter dienen und Räucherstäbchen mit passenden Wellnessdüften sorgen für den nötigen aromatischen Touch. Optimal abgestimmt wird der heimische Zengarten mit einem kleinen Gartenteich, für den im Frühling genau die richtige Bauzeit ist.

Fernab von saisonalen Gartentrends gibt es aber auch ein paar Gartenarbeiten für den Frühling, an denen sich nie etwas ändert. Da wären zum Beispiel Frühblüher wie Krokusse, Hyazinthen und Tulpen, die jedes Jahr im Frühling ihren großen Auftritt haben. Man setzt sie nicht nur gerne ins Beet, sondern mitunter auch in den Rasen, der im Frühjahr ebenfalls einer besonderen Pflege bedarf. kahle Stellen müssen vertikutiert und neu besät werden. Winterharte Pflanzen, die im freien überwintert haben, müssen außerdem von ihrem Winterschutz befreit werden.

Zusätzlich schneidet man viele Pflanzen im Frühling bodennah zurück und entfernt welke Pflanzenteile, damit die Gewächse wieder üppig austreiben. Auch die erste Jahresdüngung und die Aussaat vieler Gemüsesorten steht in den Frühlingsmonaten an. Kurzum: Im Garten herrscht zwischen März und Mai regelrechte Prime Time und ein sorgfältiger Zeitplan zum systematischen Vorgehen sollte auf keinen Fall fehlen, wenn Du Stress vermeiden und Dein Gesamtkunstwerk Frühlingsgarten so früh wie möglich genießen willst.