Fitness ohne Studio: So bringt man seinen Körper in Form

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Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Es wichtig den Körper in Form zu halten, damit man bis ins hohe Alter gesund ist. Wer sich nicht auf irgendeine Weise fit hält, der kann möglicherweise später im Leben einmal Probleme bekommen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass ein fitter Body einfach gut aussieht. Doch nicht jeder hat das Geld für ein Fitnessstudio oder kann sich aufgrund seiner Arbeit oder anderen Verpflichtungen zeitlich an ein Kursangebot binden. Glücklicherweise gibt es andere Möglichkeiten den Körper fit zu halten.

Die Ausrüstung

Im Prinzip braucht es erst einmal nicht viel zum Sportmachen. Besonders wichtig sind wohl erst einmal die passenden Klamotten. Vor allem auf das richtige Schuhwerk sollte man hier achten. An oberster Stelle steht hier die Funktionalität. Wenn man viel läuft, sollte der Schuh über eine gute Dämpfung verfügen. Das bedeutet, dass er die Erschütterungen beim Laufen optimal abfedert. Generell sollte man beim Sportschuh nicht sparen, da die falsche Wahl hier gesundheitliche Folgen, wie etwa Rückenprobleme oder Kopfschmerzen, nach sich ziehen kann. Zudem werden die Knie durch eine schlechte Dämpfung des Schuhs belastet.

Die Wahl eines hochwertigen Schuhs ist also gerade beim Sport essenziell wichtig. Entsprechende Angebote findet man beispielsweise online. Der Vorteil dabei ist, dass man die Schuhe erst bezahlen muss, wenn man sie erhalten hat. Man kann sie also bequem anprobieren und erst zahlen, wenn sie einem gefallen. Ansonsten schickt man sie einfach wieder zurück.

Die Kleidung sollte ebenfalls funktional und atmungsaktiv gewählt werden. Allerdings tun es in vielen Fällen auch ein T-Shirt und eine normale Sporthose. Die weitere Ausrüstung hängt von der gewählten Sportart ab. Was allerdings auf keinen Fall bei einem anständigen Training fehlen darf, sind die passenden Hits.

Sport mit dem eigenen Körpergewicht

Fitnessübungen, die mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt werden, sind in den vergangen Jahren wieder immer beliebter geworden. Gerade dann, wenn man erst einsteigt, sind diese Bodyweight-Übungen perfekt. Der Klassiker, den wohl jeder kennt, ist die Liegestütze. Aber das ist bei weitem nicht die einzige Übung. Klar ist allerdings auch, dass man damit nicht den Muskelaufbau wie zum Beispiel mit Hanteln erreichen kann. Dennoch bietet das Training mit dem Eigengewicht einige Vorteile.

  • Flexibilität: Man kann im Prinzip überall trainieren. Vielleicht hat man im Büro gerade ein paar Minuten Zeit. Nach 20 Minuten ist das Work-Out vorbei und man fühlt sich fit. Zudem ist dieser Sport auch von Zeiten unabhängig, da man sich nicht nach Öffnungszeiten von Studios richten muss. Außerdem spart man sich direkt die Anreisezeit. Man kann loslegen, wann und wo man möchte.

  • Umfassendes Training: Während Übungen an Geräten meist nur wenige Muskelgruppen auf einmal beanspruchen, sind die Körpergewichtübungen ganzheitlicher ausgelegt. Bei Liegestützen werden beispielsweise nicht nur Arme und Brust trainiert, sondern auch der Rücken, der Bauch und die Beine.

  • Sicherheit: Da die Übungen auf natürlichen Bewegungen beruhen, ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer.

  • Koordination: Kraftübungen, die nur das Körpergewicht nutzen, schulen die gesamte Koordination des Körpers. Die Bewegungsabläufe werden automatisch gesünder ausgeführt.

Eine große Auswahl an Trainingsplänen findet man beispielsweise im Internet. Besonders Comic-Fans kommen wohl bei den Work-Outs von Neila Rey auf ihre Kosten. Hier kann man sich seinen Lieblingshelden aussuchen und seinen Körper entsprechend formen.

Trainieren im Fitness-Park

Man könnte es wohl als die logische Weiterentwicklung der Bodyweight-Übungen sehen. In sogenannten Fitness-Parks findet man Sportgeräte, die einem völlig gratis zur Verfügung stehen und zum Training einladen. Auf diesen Trimm-Dich-Pfaden kann man Kraft, Ausdauer und die Beweglichkeit trainieren. Ein gutes Beispiel für einen solchen Park ist der Fitness Parcours in den Isarauen.

Hier findet man insgesamt 20 Stationen mit verschiedenen Übungen. Dazu gehören unter anderem eine Klimmzugstange, eine Slalomstrecke oder eine Reckstange. Allerdings wird man mit den Trainingsgeräten keineswegs allein gelassen. Infotafeln vor Ort erklären die Übungen ausführlich, sodass man nicht mehr wirklich viel falsch machen kann.

Neben den Isarauen findet man noch viele weitere solcher Trimm-Dich-Pfade im Münchner Stadtgebiet verteilt. Der Südpark in Obersendling oder der Fitness-Parcours im Ostpark  sind ebenfalls Paradiese für Outdoorsportler.

Open-Air Kurse

Vor allem der Sommer lockt Sportfanatiker und die, die es vielleicht auch noch werden möchten, regelmäßig vor die Tür. Wer sich allerdings nicht so wirklich mit bloßen Kraftübungen anfreunden kann und wem das Joggen zu langweilig ist, kann an einem der vielen Open-Air Kurse teilnehmen.

Immer montags findet das Lederhosentraining im Englischen Garten statt. Gegen 19 Uhr treffen sich hier mehrere hundert Menschen, um an dem Fitnesskurs teilzunehmen. Das Ganze ist kostenlos und im Prinzip braucht man nicht mehr, als Sportklamotten, Schuhe, ein Handtuch und etwas zu trinken.

Ebenfalls am Montag findet im Ostpark das gemeinsame Zumba-Tanzen statt. Diese Kurse werden von ausgebildeten Trainern abgehalten und sind genauso wie das Lederhosentraining ebenfalls kostenlos.

Diese Angebote finden im Rahmen von „Fit im Park“ statt. Dabei handelt es sich um ein Sportprogramm der Stadt München. Nicht nur Zumba, sondern auch Yoga und Volleyball stehen unter anderem auf dem Plan.