Cyberangriff erfolgreich? Die besten Tipps von IT-Sicherheitsexperten!

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Cyberangriffe sind weitaus kostspieliger als sie scheinen. Die Folgen eines Cyberangriffs können oft Tage oder sogar Wochen dauern. Die meisten Maßnahmen zur Schadensbegrenzung müssen präventiv getroffen werden. Es gibt zwar Schritte, die Betroffene nach einem Cyberangriff unternehmen können, um die Auswirkungen zu verringern, aber es ist besser, sich frühzeitig darauf vorzubereiten. Ohne einen gut entwickelten Cyber-Notfallplan können die Folgen enorm sein. Dieser Beitrag zeigt, was Betroffene nach einem erfolgreichen Cyberangriff tun müssen.

Die Auswirkungen eines Cyberangriffs

Es gibt zwei wesentliche Gründe für einen Cyberangriff: Diebstahl und Störungen. Wenn ein Hacker versucht, Unternehmen zu stören, ist der Schaden in der Regel ein Geschäftsverlust. Bei DDoS-Angriffen geht es darum, den Zugang zu Diensten zu erschweren. Ein DDoS-Angriff kann auf die Server eines Unternehmens abzielen, sodass Kunden beispielsweise nicht mehr auf den Webshop zugreifen können. Dies bedeutet Geschäftseinbußen und, wenn es regelmäßig vorkommt, einen Verlust des Rufs des Unternehmens. Bei einem Diebstahl besteht das Hauptziel eines Hackers darin, etwas zu stehlen, wie Geld, Daten und geistiges Eigentum. Auch wenn der Diebstahl selbst schnell geht, führen diese Cyberangriffe in der Regel zu Ausfallzeiten. Die Folgen des Angriffs können ein Unternehmen sogar mehr kosten als das, was gestohlen wurde. Ransomware ist die häufigste Art von Cyberangriffen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind. Solange der Hacker die Daten hinter einem Lösegeld versteckt hat, kann ein Unternehmen nicht wie gewohnt arbeiten. Oft sind die Dienste unterbrochen und die betroffenen Server müssen abgeschaltet werden, um weiteren Schaden zu verhindern. Nachdem der Cyberangriff abgewehrt ist, müssen die Daten wieder entschlüsselt werden. Damit Strafverfolgungsbehörden nach einem erfolgreichen Cyberangriff handeln können, müssen Beweise für den Angriff gesichert werden. Und auch die Versicherung wie beispielsweise die IT-Haftpflichtversicherung ist an diesem Nachweis interessiert. Daher ist das Protokollieren verdächtiger Aktivitäten Teil jedes Cyber-Notfallplans.

Taktisch auf Cyberattacken reagieren

Eine frühzeitige Reaktion auf einen Cyberangriff ist die beste Möglichkeit, den entstandenen Schaden zu verringern. Je früher Betroffene reagieren, desto besser, denn so bleiben den Hackern ein kleineres Zeitfenster. Im Idealfall verfügt das Unternehmen über einen Reaktionsplan, in dem die Schritte festgelegt sind, die unmittelbar nach Beginn des Angriffs zu unternehmen sind. Im ersten Schritt trennen Betroffene das Unternehmen vom Internet. Das gilt sowohl für Server als auch für das WLAN. Solange die Verbindung unterbrochen ist, kann der Hacker den Angriff nicht weiter ausführen. Im Falle eines Ransomware-Angriffs sind die Daten zwar immer noch gesperrt, aber es wird verhindert, dass der Hacker immer mehr Informationen stiehlt. Jedes Kennwort sollte geändert werden, da der Angreifer eines stehlen konnte. Passwörter für Computeranmeldungen, E-Mails, Serverzugang und Wi-Fi sollten geändert werden. Wenn der Hacker Zugang zu irgendeinem Teil des Netzwerks hat, sind diese für weitere Angriffe offen. Im nächsten Schritt ist es wichtig, die Unternehmenswebseite abzuschalten. Das bedeutet zwar kurzfristig Geschäftseinbußen, ist aber den Aufwand wert. Eine kompromittierte Webseite könnte dazu führen, dass Kunden gehackt werden oder dass ihre Daten gestohlen werden. Danach sollten sich Betroffene vergewissern, dass die gesamte Software auf dem neuesten Stand ist und die neuesten Sicherheits-Patches installiert sind. Im Falle eines Cyberangriffs steht die Firewall im Fokus. Die Protokolle zeigen, wer auf die Server zugegriffen hat. Dies gibt Aufschluss darüber, wie es zu dem Angriff kam und wie sich Betroffene schützen können. Außerdem sollten Unternehmen regelmäßig ihre Firewall aktualisieren, um zu verhindern, dass sich der Angriff wiederholt.

Fazit

Es kann schwierig sein zu wissen, wo Betroffene anfangen sollen, wenn es darum geht, das Unternehmen vor Cyberkriminalität und Cyberangriffen zu schützen. Im Ernstfall brauchen Betroffene schnelle Hilfe. Damit die IT-Sicherheit ohne Zeitverlust taktisch eingreifen kann, ist ein Cyber-Notfallplan wichtig. Prävention steht im Fokus - gerade, wenn es um den Umgang mit Cyberattacken geht. Selbst wenn Unternehmen alle einschlägigen Ratschläge befolgt haben, sollten sie dennoch einen Plan erstellen, wie sie im Falle eines Cyberangriffs reagieren können. Wie werden sie zum Beispiel eine Reaktion kommunizieren, wenn das Netzwerk ausfällt? Das Nachdenken über verschiedene Szenarien, die Vorausplanung und die Durchführung von Trainingsübungen können die Auswirkungen eines erfolgreichen Cyberangriffs verringern.

01.04.22